Automobilmarkt: Tachomanipulationen nur Spitze des Eisbergs
Wirtschaftlicher Schaden und Gefährdung der Verkehrssicherheit durch Vielzahl von Betrugsarten im Gebrauchtwagenmarkt.
München, 20. April 2011- Im europäischen Ausland werden aus drei oder mehr deutschen Autos mit Totalschaden ein Fahrzeug regelrecht „zusammen gebastelt“, um kaum 8 Wochen später mit lupenreinen Papieren in Deutschland wieder auf dem Markt aufzutauchen – das ist gängige Praxis und nur ein Beispiel für Betrug im Gebrauchtwagenmarkt. „Geklonte Fahrzeugidentifikationsnummern, Verschleierung von Unfallmängeln, grenzüberschreitende Kriminalität und Versicherungsbetrug belasten den europäischen KFZ-Markt und belegen wie groß der Bedarf an transparenten und umfassenden Informationen beim Gebrauchtwagenkauf ist“, sagt Christian Schmitz, einer der beiden Geschäftsführer von CARFAX Europe. „Welche Gefahren dies für die Straßensicherheit bedeutet, geschweige denn welchen wirtschaftlichen Schaden dies für den Käufer birgt, kann man nur erahnen“, so Schmitz.