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17 November 2021

Inzahlungnahme Auto: Alt gegen neu

Seit es Kaufplattformen wie „wirkaufendeinauto.de“ oder „heycar“ von Volkswagen gibt, kann man sehen, was der eigene Gebrauchte auf dem Markt den Onlinehändlern wert ist. Zunehmend bieten auch Händlergruppen wie Emil Frey im Internet an, das Auto einzutauschen. Ob sich Inzahlungnahme für dein Auto lohnt und wie du den Marktwert selbst herausfinden kannst, erklären wir in unserem Artikel. Hier eine kurze Übersicht vom Inhalt:

✔ Die Inzahlungnahme ist für Käufer*innen eine einfache Lösung ✔ Autohändler*innen können die Inzahlungnahme auch ablehnen ✔ Der Preis für das Auto ist der Marktwert minus Marge für den Handel ✔ Übersicht der Online-Bewertungsportale ✔ Blick auf die Kosten der Fahrzeugbewertung ✔ Onlineplattformen müssen mit Daten gefüttert werden

1. Inzahlungnahme: Was ist das?

Nimmt das Autohaus dein bisheriges Auto „in Zahlung“, wird das mit dem Kaufpreis des neuen verrechnet. Die Inzahlungnahme ist für Käufer*innen eine komfortable Sache. Sie brauchen sich nicht selbst um den Verkauf seines Fahrzeugs kümmern. Das spart Zeit und Nerven, denn im Privatverkauf muss man selbst inserieren, Probefahrten koordinieren und mit Interessent*innen um den Preis feilschen. Ganz abgesehen von den ganzen seltsamen Anrufen und Angeboten, die man am Telefon zu hören bekommt.

Eines ist klar. Der Autohandel muss auch seinen Anteil verdienen. Darum ist ein Ankauf eines Gebrauchtwagens nur dann lukrativ, wenn es gut verkäuflich ist. Deswegen sollte man vorher anfragen, ob eine Inzahlungnahme, für den/die Händler*in überhaupt infrage kommt. Das bedeutet: Das Auto muss ein gefragtes Modell und im guten Zustand sein. Man könnte meinen, ein knallgrüner Eyecatcher würde sofort weggehen. Bis der angebotene Ankaufspreis einen auf den Boden der Tatsachen holt. Denn Händler*innen macht das auch nicht umsonst. Ausgefallene Farben oder Ausstattungsgimmicks, die man für sich selbst wünscht, sind oft nicht das, was die breite Masse will. Das ist auch bei höherwertigen oder seltenen Modellen der Fall. Hier fallen die Margen für den Handel schon immer gering aus. Ein freier Verkauf eines Autos kann in dem Fall einen höheren Ertrag einbringen, wenn es nicht mehr besonders hoch im Wiederverkaufswert ist.

2. Was kann ich für mein Auto bei Inzahlungnahme noch verlangen kann?

Hier sind die Onlineplattformen wie „wirkaufendeinauto.de“, „mobile.de“ oder „Autoscout24“ eine segensreiche Einrichtung. Aufgrund der Autodaten kann man die Preise für den entsprechenden Gebrauchtwagen gut vergleichen. Darüber hinaus bietet der ADAC eine Datenbank zur Wertermittlung an. Hier findest du die Links zu den Portalen:

Wer es ganz genau nimmt, lässt ein Gutachten von einem Kfz-Sachverständigen erstellen. Das allerdings hat seinen Preis. Ein Tipp an dieser Stelle: Im Rahmen der Hauptuntersuchung bei TÜV oder DEKRA kostet die Autobewertung etwa 50 Euro. Ein unabhängiges KFZ-Gutachten wird immer mehr kosten. Verschiedene Quellen im Internet geben einen Preisrahmen zwischen 100 und 250 Euro an.

Hat man nun eine finanzielle Vorstellung, kann man den Gebrauchtwagen bei Händler*innen vorführen. Dass das Fahrzeug vorher natürlich gereinigt wird, versteht sich von selbst. Denn der erste Eindruck ist entscheidend. Geht man in die Verhandlung, muss man sich bewusst sein, dass der/die Händler*in mit dem möglichst niedrigen Preis einsteigt. Verhandlung bedeutet aber immer Kompromiss. Darum sollte man sich einen reellen Preis überlegen und keine überzogenen Vorstellungen haben. Es verkauft sich zudem leichter, wenn man dabei sachlich, aber freundlich agiert.

3. Kann ich auch anderswo verkaufen als beim Autohaus?

Natürlich kann man das Auto auch über den Onlinehandel verkaufen. Wir alle kennen das aus der Werbung „wirkaufendeinauto.de“. Hier handelt es sich um eine reine Aufkäufer-Plattform. Zunächst muss man die detaillierten technischen Daten und das Alter des Fahrzeugs eingeben. Jedes Ausstattungsmerkmal treibt dann den Preis nach oben. Ist die Eingabe beendet, macht der/die Onlinehändler*in ein vorläufiges Angebot. Danach erhält man einen Vorführtermin, an dem der Angebotspreis verifiziert wird. Ob man nun verkauft, muss jeder selbst entscheiden.

Bei anderen Plattformen läuft die Eingabe genauso. Hier gibt es in der Regel die Möglichkeit, in „geschlossenen“ Räumen an Händler*innen im Auktionsverfahren zu verkaufen. Natürlich kann man durch die Anzeige auf der Internetseite auch private Käufer*innen ansprechen. Das kann am Ende vielleicht den ein oder anderen Euro mehr bringen. Aber das lohnt nur, wenn man Zeit und Nerven hat.

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